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Mit Querdenken zu unternehmerischem Erfolg

DenkMal Newsletter Ausgabe 05 


Sehr geehrte Damen und Herren, 

Herbstzeit ist Erntezeit. Das gilt auch für unsere beruflichen Projekte. Inwieweit wurden neue Ideen auf den Weg gebracht? Haben wir alles daran gesetzt, unsere Visionen zu verwirklichen, auch wenn das manchmal bedeutet hat, ausgetretene Pfade zu verlassen?
Der Weg ist das Ziel
Oder hat uns unterwegs die eigene Courage im Stich gelassen, vielleicht, weil uns jemand eingeflüstert hat, dass unser Vorhaben zu unkonventionell sei, um Erfolg zu haben? Nun gilt es, blockierende Bedenken endgültig über Bord zu werfen und den Endspurt für das Jahr 2009 einzuläuten. Als kleine Inspirationshilfe hat DenkMal auch diesmal wieder eine bunte Themenkollektion für Sie zusammengetragen.
 



Keine Ausreden mehr für Sportmuffel
„PingPongDoor“ passt in die kleinste Hütte
 
PingPong
Tischtennis kann man zum Beispiel im Sportverein spielen. Oder an einer fast vergessenen und etwas ramponierten Platte irgendwo auf einem Spielplatz oder Schulhof.

Selbst in der kleinsten Wohnung funktioniert es, denn Tobias Fränzel von der Bauhausuniversität Weimar hat eine Tür mit einem ausklappbaren Blatt entworfen, die sich sekundenschnell in eine Tischtennisplatte verwandeln lässt. Clever daher nicht nur die Idee, sondern auch der Slogan, mit dem das Produkt vertrieben wird: „Gewöhnliche Türen trennen, PingPongDoor verbindet“.
http://www.yankodesign.com/2007/10/24/ping-pong-from-a-doorway/ 






Erst auf die Bühne, dann in die Suppe
„Unerhörtes“ aus Wien 

Dass der Mais marschiert, hat uns die Fernsehwerbung bereits in den 1980er Jahren verraten. Beim 1. Wiener Gemüseorchester musiziert er jedoch auch. Was zunächst wie eine Schnapsidee aus dem Bilderbuch klingt, schafft bei näherem Hinhören ein ganz eigenes Klanguniversum. Als ein aus einer Partylaune heraus entstandenes Ensemble möchte sich das Gemüseorchester allerdings nicht verstanden wissen. Denn hier arbeiten Musiker, die aus verschiedenen Sparten vom Jazz über die Weltmusik bis hin zur Klassik kommen, ernsthaft am bislang „Unerhörten“.

KarottenflöteVor dem Konzert heißt es für die Truppe, den Wochenmarkt zu besuchen. Manche Instrumente liefert die Natur frei Haus, wie zum Beispiel Zwiebelschalen und Tomaten. Andere sind kniffliger zu bauen. So brauchen die Wiener etwa eine halbe Stunde, um mit Bohrer und Messer eine Karottenflöte zu schnitzen. Kompliziert ist die Anfertigung des Cucumberphones, einem aus Paprika und Gurke bestehenden Blasinstrumentes. Ob Lauchgeige, Auberginenklapper oder Paprikatröte – der Phantasie sind bei der Instrumentenherstellung keine Grenzen gesetzt.

20 bis 30 Konzerte gibt das Gemüseorchester pro Jahr, die Wiener sind in der ganzen Welt unterwegs. Die Musik ist ebenso speziell wie das Ensemble.

Gemüsemusiker
Improvisation nimmt einen breiten Raum in den Kompositionen der Gemüsemusiker ein, daneben sind ihre Werke inspiriert von klassischen Komponisten wie John Cage und Igor Strawinskij, aber auch der deutschen Formation Kraftwerk oder Frank Zappa. Manchmal klingt es wie elektronische Musik, manchmal wie Tierlaute und zuweilen auch wie etwas völlig Abstraktes – es ist die Kombination zweier altbewährter, lebensnotwendiger Dinge wie Musik und vitaminreichem Gemüse, die etwas völlig Neues schafft.
Nach dem Konzert landen die Instrumente übrigens in einer Suppe, die dem Publikum serviert wird. Daher hat das Gemüseorchester bei Tourneen nicht nur zwei Tontechniker, sondern auch noch einen Koch dabei.
http://www.gemueseorchester.org/ 



Oma sucht Mitbewohner
Projekt bringt Generationen zusammen 

Jedes Jahr dasselbe: kurz vor Semesterbeginn an Deutschlands Universitäten wird bezahlbarer Wohnraum für Studenten knapp. Da nicht jeder einen Platz im Wohnheim findet, schafft das Projekt „Wohnen für Hilfe“ möglicherweise Abhilfe.

Alt und JungDie Idee dahinter ist, dass ältere Mitbürger zwar oft über große Häuser verfügen, jedoch Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Arbeiten in Haus und Garten benötigen. Den Wohnraum gibt es bei diesem Modell im Tausch gegen Fremdsprachen- oder Computerunterricht, Einkaufen, Renovierungsarbeiten, Bücher vorlesen oder Hund ausführen. Als Faustregel wird pro Monat und Quadratmeter eine Arbeitsstunde als Miete angesetzt.

Damit Alt und Jung auch harmonieren, füllen potentielle Hausbesitzer und Mitbewohner vorab einen Fragebogen aus, in dem Vorlieben und Tabus benannt werden. Weitere Auskünfte zum Projekt „Wohnen für Hilfe“ erteilt das Studentenwerk im Saarland e.V.
http://www.wohnen-hilfe.de 


Pasta für alle Lebenslagen
Die ungewöhnlichste Nudelfirma der Welt  

Erfolg braucht nicht zwingend riesige Fabrikationshallen und Heerscharen von Angestellten. Die Gutting Pfalznudel GmbH aus dem pfälzischen Großfischlingen beschäftigt gerade einmal neun Angestellte und ist trotzdem Weltmarktführer in ihrem Bereich.
Alles Nudel oder was? 

Zu Beginn stellte der ehemalige Geflügelhof als Nebenprodukt hochwertige Nudeln her. Zu wenig, um selbst bei bester Qualität gegen Mitbewerber bestehen zu können. So entschloss man sich, Nudeln mit dem gewissen Etwas zu bieten. Die zündende Idee: passend zur Weingegend Pfalz wurde eine Nudel in Traubenform designt. Das war der Auftakt zur Produktion von Motivnudeln.
 

Auch wenn die Pfalznudel zwischendurch in unruhiges Fahrwasser geriet, kam Aufgeben nicht in Frage. Neue Motive wurden erdacht und das Vertriebskonzept umgestellt. Mittlerweile gibt es über 150 Formen: Fahrräder, Brillen, Herzen, Bienen, Omnibusse, Handys, Tannenbäume, Schiffe.  Seit geraumer Zeit entwirft das Unternehmen auch Formen für Firmen als Werbemittel. Logos, Produkte oder  Dienstleistungen- nichts ist für Firmenchefin Gerlinde Thelen und ihr Team unmöglich. Drei Wochen brauchen die Pfälzer, bis eine neu designte Firmenpasta auf dem Teller landen kann.

SchokotellerAußergewöhnlich sind jedoch nicht nur die Formen, sondern auch der Geschmack. Nur bester Hartweizen wird verwendet. Um die Nudeln zu färben, kommen ausschließlich natürliche Farbstoffe wie Rote Beete, Paprika oder Spinat zum Einsatz. Mit Feigen-, Schokoladen- oder Kastaniennudeln wird auch für neue, überraschende Geschmackserlebnisse gesorgt.

Doch nicht nur im Nudeldesign zeigt sich der  Betrieb kreativ, sondern auch im Erschließen weiterer Absatzmärkte. So werden Lokomotivnudeln im Eisenbahnmuseum verkauft, Notennudeln im Musikalienhandel und die Pasta criminale in Revolverform reichen Buchhändler zum Krimi und dann wäre da natürlich auch noch der Werbeartikelgroßhandel.
 

Drei Generationen sind im Betrieb aktiv. Neben Chefin Gerlinde Thelen ist Tochter Corinna fürs Nudeldesign und  Marketing verantwortlich. Selbst die rüstige Seniorchefin verkauft noch Nudeln im an die Produktion angeschlossenen Laden. Im hauseigenen Restaurant „Nudelholz“ schauen regelmäßig Busgruppen nach der kostenlosen Betriebsbesichtigung herein. Soziales Engagement wird in dem Mehrgenerationenbetrieb groß geschrieben: Gutting Pfalznudel arbeitet mit Behindertenwerkstätten zusammen, engagiert sich aktiv in der Suchtkrankenhilfe und unterstützt die christliche Kneipe „kreuz und quer“ in Landau.
www.pfalznudel.de


Nächste Termine
 



10.10.2009 Tagesseminar „Querdenken“ (nicht öffentlich)      
09.11.2009 Tagesseminar „Querdenken“ Kloster Hornbach. Anmeldung auf Homepage www.quer-denken.eu oder telefonisch unter 06831 701924
05.12.2009 Tagesseminar „Querdenken“ (nicht öffentlich)
26.02.2010 Tagesseminar „Querdenken“ Hofgut Imsbach. Anmeldung auf Homepage www.quer-denken.eu oder telefonisch unter 06831 701924
05.05.2010 Tagesseminar „Querdenken“ mit ZPT im Hofgut Imsbach. Anmeldung Frau Schönberger Telef. 0681 9520 441       


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Ihr Querdenkerteam
    


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