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DenkMal Newsletter Ausgabe 05 Sehr geehrte Damen und Herren, Herbstzeit ist Erntezeit. Das gilt auch für unsere beruflichen Projekte. Inwieweit wurden neue Ideen auf den Weg gebracht? Haben wir alles daran gesetzt, unsere Visionen zu verwirklichen, auch wenn das manchmal bedeutet hat, ausgetretene Pfade zu verlassen?![]() Oder hat uns unterwegs die eigene Courage im Stich gelassen, vielleicht, weil uns jemand eingeflüstert hat, dass unser Vorhaben zu unkonventionell sei, um Erfolg zu haben? Nun gilt es, blockierende Bedenken endgültig über Bord zu werfen und den Endspurt für das Jahr 2009 einzuläuten. Als kleine Inspirationshilfe hat DenkMal auch diesmal wieder eine bunte Themenkollektion für Sie zusammengetragen. Keine Ausreden mehr für Sportmuffel ![]() Selbst in der kleinsten Wohnung funktioniert es, denn Tobias Fränzel von der Bauhausuniversität Weimar hat eine Tür mit einem ausklappbaren Blatt entworfen, die sich sekundenschnell in eine Tischtennisplatte verwandeln lässt. Clever daher nicht nur die Idee, sondern auch der Slogan, mit dem das Produkt vertrieben wird: „Gewöhnliche Türen trennen, PingPongDoor verbindet“. Erst auf die Bühne, dann in die Suppe Vor dem Konzert heißt es für die Truppe, den Wochenmarkt zu besuchen. Manche Instrumente liefert die Natur frei Haus, wie zum Beispiel Zwiebelschalen und Tomaten. Andere sind kniffliger zu bauen. So brauchen die Wiener etwa eine halbe Stunde, um mit Bohrer und Messer eine Karottenflöte zu schnitzen. Kompliziert ist die Anfertigung des Cucumberphones, einem aus Paprika und Gurke bestehenden Blasinstrumentes. Ob Lauchgeige, Auberginenklapper oder Paprikatröte – der Phantasie sind bei der Instrumentenherstellung keine Grenzen gesetzt. 20 bis 30 Konzerte gibt das Gemüseorchester pro Jahr, die Wiener sind in der ganzen Welt unterwegs. Die Musik ist ebenso speziell wie das Ensemble. ![]() Improvisation nimmt einen breiten Raum in den Kompositionen der Gemüsemusiker ein, daneben sind ihre Werke inspiriert von klassischen Komponisten wie John Cage und Igor Strawinskij, aber auch der deutschen Formation Kraftwerk oder Frank Zappa. Manchmal klingt es wie elektronische Musik, manchmal wie Tierlaute und zuweilen auch wie etwas völlig Abstraktes – es ist die Kombination zweier altbewährter, lebensnotwendiger Dinge wie Musik und vitaminreichem Gemüse, die etwas völlig Neues schafft. Nach dem Konzert landen die Instrumente übrigens in einer Suppe, die dem Publikum serviert wird. Daher hat das Gemüseorchester bei Tourneen nicht nur zwei Tontechniker, sondern auch noch einen Koch dabei. Oma sucht Mitbewohner Die Idee dahinter ist, dass ältere Mitbürger zwar oft über große Häuser verfügen, jedoch Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Arbeiten in Haus und Garten benötigen. Den Wohnraum gibt es bei diesem Modell im Tausch gegen Fremdsprachen- oder Computerunterricht, Einkaufen, Renovierungsarbeiten, Bücher vorlesen oder Hund ausführen. Als Faustregel wird pro Monat und Quadratmeter eine Arbeitsstunde als Miete angesetzt. Damit Alt und Jung auch harmonieren, füllen potentielle Hausbesitzer und Mitbewohner vorab einen Fragebogen aus, in dem Vorlieben und Tabus benannt werden. Weitere Auskünfte zum Projekt „Wohnen für Hilfe“ erteilt das Studentenwerk im Saarland e.V. Die ungewöhnlichste Nudelfirma der Welt Zu Beginn stellte der ehemalige Geflügelhof als Nebenprodukt hochwertige Nudeln her. Zu wenig, um selbst bei bester Qualität gegen Mitbewerber bestehen zu können. So entschloss man sich, Nudeln mit dem gewissen Etwas zu bieten. Die zündende Idee: passend zur Weingegend Pfalz wurde eine Nudel in Traubenform designt. Das war der Auftakt zur Produktion von Motivnudeln. Außergewöhnlich sind jedoch nicht nur die Formen, sondern auch der Geschmack. Nur bester Hartweizen wird verwendet. Um die Nudeln zu färben, kommen ausschließlich natürliche Farbstoffe wie Rote Beete, Paprika oder Spinat zum Einsatz. Mit Feigen-, Schokoladen- oder Kastaniennudeln wird auch für neue, überraschende Geschmackserlebnisse gesorgt. Doch nicht nur im Nudeldesign zeigt sich der Betrieb kreativ, sondern auch im Erschließen weiterer Absatzmärkte. So werden Lokomotivnudeln im Eisenbahnmuseum verkauft, Notennudeln im Musikalienhandel und die Pasta criminale in Revolverform reichen Buchhändler zum Krimi und dann wäre da natürlich auch noch der Werbeartikelgroßhandel. Nächste Termine
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